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Innenausstattung

Die Kapelle wirkt auf den Besucher relativ bescheiden. Eine Plastik verdient es jedoch, besonders hervorgehoben zu werden. Es ist dies die Marienstatue auf dem linken Seitenaltar. Diese spätgotische Madonna soll der Überlieferung nach bis zur Reformation in der Kirche von Niederfellendorf gestanden haben. Dorthin gehörten auch die Gasseldorfer, wie heute noch der Flurname „Kirchenfurth“ belegt, eine Furt in der Wiesent war Teil des Kirchenweges nach Niederfellendorf. Aus dieser Kirche wurden im Verlauf der Reformation alle Statuen und Bilder entfernt, so auch diese Madonna mit dem Jesuskind. Diese soll in die Wiesent geworfen worden sein, wo sie flussabwärts treibend an der Furt hängengeblieben ist. Dort fand sie ein Vorfahr der Familie Geck und nahm sie mit nach Hause, bis sie eines Tages in der alten Kapelle am Ufer der Leinleiter einen neuen Platz gefunden hat, wo sie als Gnadenbild verehrt worden ist, wie viele Arm- und Beinglieder aus Wachs bewiesen haben, die zu dieser Zeit bei ihr niedergelegt waren. Nach dem Bau der neuen Kapelle fand sie einen würdigen Platz auf dem linken Seitenaltar, ihrem heutigen Standort.

Die Spuren der Schändung sind längst getilgt. Nach einer Renovierung soll Friedrich Theiler für diese Madonna und Kind Barockkronen geschnitzt haben, Simon Weidinger hat ein gotisches Zepter ergänzt, nachdem das ursprüngliche durch brennende Kerzen zerstört worden war.

Quellen

  • Johann Scherl, Festschrift zum 50 jährigen Jubiläum der Kapelle, 2002;
  • Informationen von Simon Weidinger